Da bin ich schon wieder :)
Damit es spannend bleibt, ist mein zweiter Post nach der Sommerpause eine kleine Enthüllung.
Dank den Videos ist bei einigen Menschen der Eindruck entstanden, ich würde zeichnen ohne nachzudenken, die Gemälde würden einfach so entstehen: in einem Rutsch und ohne größere Überlegungen und Korrekturen. Das schmeichelt mir zwar ungemein und manchmal stimmt das auch, aber es ist leider nicht immer so. Als Beweis kommt nun eine kleine Leidensgeschichte in Bildern: für Dich liebe Marion!
Angefangen ist es mit einem schönen alten Teekessel:
Das Leiden ging schon mit dem Spannen der Leinwand los, dann kam die Vorzeichnung
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| Version 1 |
Diese habe ich erst mal meinem Vater gezeigt und seine Kritiken umgesetzt, immer und immer wieder...
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| Version 2 |
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| Version 3 |
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| Version 4 |
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| Version 5 |
Nun ging es endlich ans malen.
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| Version 6 |
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| Version 7 |
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| Version 8 |
Erst wurde ich von meinem Mann kritisiert, dann von meiner Schwägerin, irgendwann gefiel es mir selbst nicht mehr, doch was tun?! Kritik meines Vater hätte ich nicht mehr verkraftet, also postete ich das Gemälde kurzerhand in einem Forum für Hobbymaler. Dort bekam ich viele Anregungen und auch viele interessante Ideen, hier nur ein paar davon:
- Die Lampe auf eine Stufe stellen
- etwas kleines im Vordergrund hinlegen, vielleicht eine Karte
- oder eine Praline,
- oder ein Foto/Bild
- Hintergrund zu leer (ich habe sogar aus Frust angefangen, eine Tapete zu malen, habe es dann aber doch wieder übermalt)
- Spinnweben, irgendeinen Insekt o.ä.
Das hat mir alles sehr geholfen, und irgendwann hatte ich dann die zündende Idee die Lampe auf ein Buch zu stellen und das alles mit einer Kette zu verbinden: damit hätten wir sowohl die Stufe als auch etwas kleines.
Damit ich aber das Bild nicht völlig ruiniere, habe ich erst mal am PC nachgeschaut, wie das alles zusammen wirkt.
Hier das Endergebnis:

Auf dem Buch steht übrigens „Puschkin“. Es ist ein russischer Poet und nicht die Wodkasorte ;-)












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