Donnerstag, 28. April 2011

Ein Stück Griechenland

   
Und wieder eine Woche vorbei!

Das Gemälde, das ich hier heute zeige, ist ganz frisch, und zwar in zweierlei Hinsicht.

Einerseits ist es ganz neu, die Farbe ist noch nicht mal trocken.

Andererseits ist das Gemälde frisch im Hinblick auf die Palette, die ich gewählt habe: rot, blau und weiß, mehr nicht! Na ja, ein wenig braun noch, aber das ist unwesentlich.
Diese Farbkombination hat meiner Meinung nach etwas maritimes an sich, sie lässt die Erinnerungen an die frische und salzige Meeresbrise wach werden, an einen warmen Sommerregen, wenn die Pfützen wärmer sind als die Luft...

Ein paar Details: 
das Bild misst 30 x 20 cm und ist in Öl in einer nass-in-nass Technik angefertigt, es zeigt ein großes Stück Feta, eine Tomate und schwarze Oliven. Das alles wollte mein Mann gestern zum Abendessen verspeisen, doch als er mit dem Teller ins Esszimmer kam, fand ich die Komposition einfach unwiderstehlich. 
Das Essen musste also warten, die Kunst geht vor! 

Mittwoch, 20. April 2011

Hippo

Nun ist der Hippo an der Reihe...

Kohler auf Papier, 33 x 26 cm.




Die Geschichte dieser Zeichnung ist schon etwas seltsam. 

Eigentlich wollte ich an diesem Tag Fische malen! Ich habe auf der Homepage von Daniel Stuckenholz  ein schönes und inspirierendes Foto entdeckt und natürlich gleich den Fotografen gefragt, ob ich es wohl als Vorlage nutzen dürfte. Erlaubnis habe ich gekriegt, aber die Lust auf Fisch ist mir seltsamerweise vergangen. Stattdessen stieg die Bedürfnis in mir auf, dieses niedliche Nilpferd zu zeichnen (ebenfalls nach einem Foto vom demselben Fotografen). Diesmal habe ich allerdings nicht nach Erlaubnis gefragt, sondern gleich losgelegt...  

Ein paar Stunden später war die Zeichnung fertig, und mich quälten Gewissensbisse, denn schließlich ist das eine Verletzung des Urheberrechtes, was ich mir da erlaubt habe! Und was machen anständige Menschen, wenn die etwas unrechtes tun? Genau, die geben es offen zu, also habe ich es dem Daniel gebeichtet...

Doch er war nicht sauer, sogar ganz im Gegenteil: das Gemälde gefiel Ihm und er hat es mir gleich abgekauft!

So kann man auch Kunden gewinnen... Aber macht das bitte-bitte nicht nach!


P.S.: Und die Fische habe ich dann doch gemalt, in Öl, aber dazu später mehr... 

Freitag, 15. April 2011

Rhino

Ich fang dann mal an...

Der Rhino:




Dieses Bild hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn es ist das letzte Gemälde des Jahres 2010.
Entstanden ist diese Kohlezeichnung am 31.Dezember 2010, um sieben Uhr abends. Der Tisch war schon gedeckt, die Pläne für das nächste Jahr schon geschmiedet und die Gäste... NICHT DA!



Und so entstand aus purer Langeweile diese wunderbare Zeichnung, ganz spontan und in einem für mich ganz neuem Zeichenstil.



Ich betrachte seitdem den Rhino als meinen Glücksbringer, denn von den sechs Zielen, die ich mir an diesem Abend für das Jahr 2011 gesetzt habe, sind drei schon erfüllt. Umso mehr zeit habe ich für die anderen drei!!!